Sonntag, 28. Juni 2009

Für Mama II

Du kommst daher und willst mir erzählen was ich in meinem Leben ändern soll.
Du willst mir erzählen was ich falsch mache und was ich in Zukunft besser machen soll.
Du heuchelst mir vor dass alles besser werden würde.
Du schwingst große Reden davon dass du mich verstehen würdest und dass du ja genau weißt wie ich mich fühle.
Dabei verstehst du nichts, kein bisschen von dem was ich fühle, denke, tue.
Du hast keine Ahnung. Nichts, aber auch gar nichts weißt du von mir.
Seit 18 Jahren lebe ich mit dir zusammen. Du hast meine ersten Schritte gesehn, mich mein erstes Wort sprechen hören, mich zum ersten Mal lachen gesehn. Du warst es die mir immer übers Haar gestreichelt hat.
Doch das ist lange her. Schon lange hast du mich nicht mehr lachen hören und jedes Wort das ich zu dir spreche wird am Ende zum Streit missbraucht und deine Hände nutzt du nur noch um mir weh zu tun.
Schon lange besteht eine rießige Schlucht zwischen uns die keiner mehr überwinden kann.
Mama ich hatte dich so unendlich lieb, doch diese Liebe wird nun durch Hass getrübt.
Mama weißt du noch als wir hier im Garten in der Sonne saßen und ich dich mit meinen strahlenden Kinderaugen angelacht habe? Weißt du noch als ich hier mit dir gespielt und gelacht habe?
Jetzt sitze ich wieder hier, an der gleichen Stelle aber meine Augen haben ihren Glanz schon lange verloren. Nun sitze ich hier im Regen, denn die Sonne hat sich verzogen. Ich sitze hier mit Tränen auf den Wagen und anstatt zu lachen schreie ich verzweifelt WIESO??? in den Himmel.
Mama weißt du noch als ich dich mit meinen kleinen Kinderarmen umarmt habe weil ich dich so lieb hatte?
Diese Arme sind schon lange nicht mehr die eines Kindes und nun sind sie mit Narben und blutigen Schnitten gezeichnet.
Narben die mich immer wieder an den unendlichen Schmerz erinnern.
Mama ich dachte nichts wäre stärker als das Band zwischen Mutter und Kind.
Mama warum ist unseres zerissen, warum war es nicht stark genug?
Mama weißt du wie oft ich in meinem Zimmer zusammengebrochen bin und stundenlang geweint habe weil nichts mehr so ist wie damals? Mama weißt du wie oft ich mir aus Verzweiflung die Arme zerschnitten habe?
Mama weißt du wie oft ich versucht habe mit dir zu reden, dass alles zu klären und dir zu erklären wie ich mich fühle? Ich will dir so gerne sagen was mich quält und was in mir vorgeht.
Mama warum willst du es nicht wissen, warum ignorierst du mich?
Mama warum siehst du weg obwohl du alles weißt?
Mama warum hilfst du mir nicht, warum bist du so kalt zu mir?
Mama warum lässt du mich alleine?
Mama warum willst du mir alles nehmen?
Mama warum willst du alles kaputt machen?
Mama?
MAMA?
MAMA?????? WARUM NUR??????

Copyright: Unbekannt

Für Mama

Was hab ich dir nur angetan?
Viel Schmerz und Leid, Nervosität.
Konntest nie dein eignes Leben führen,
musst sorgen dich von Früh bis Spät.
Und nun steh ich erneut und fordere,
dir Hilfe ab und Kraft zu tragen.
Weil ich nicht Lebensfähig bin,
versuch ich dich nun anzuklagen.
Im Wissen, jedes Wort ein Schlag.
Jede Bemerkung trifft dich tief.
Wühl ich in der Vergangenheit um nachzusehen,
was lief dort schief?!?
Und trotzdem fühl ich deine Pein,
die jedes Wort von mir bewirkt.
Und deine Tränen sind auch meine,
auch wenn's mein Äußeres verbirgt.
Ich weiß nicht, hat es Sinn und Zweck, dass ich dich so verletzte?!?
Und will doch, dass du jenes weisst,
dass ich dich lieb und schätze.
Ich hätte gern in früher Zeit,
mit dir einmal gesprochen.
Was mich belastet und bedrückt,
und was mich hat zerbrochen.
Nun nützt dir kein Verdrängen mehr,
kein Halten der Fassade!
Sieh, was aus mir geworden ist,
und steh dafür gerade!!!!

Copyright: Unbekannt

Für meine Mutter - du siehst dich gerne als gute Mutter, aber warst du das wirklich???

Montag, 22. Juni 2009

In the End

It starts with One thing
I don't know why
It doesn't even matter how hard you try
Keep that in mind i designed this rhyme
To explain in due time
All i know
Time is a valuable thing
Watch it fly by as the pendulum swings
Watch it count down to the end of the day
The clock ticks life away
So unreal
Didn't look out below
Watch the time go right out the window trying to hold on, didn't even know
I wasted it all just to watch you go
I kept everything inside and even though i tried, it all fell apart
What it meant to me, will eventually be a memory of a time when I

Tried so hard
And got so far
But in the end
It doesn't even matter
I had to fall
To loose it all
But in the end
It doesn't even matter

One thing i don't know why
It Doesn't even matter how hard you try
Keep that in mind i designed this rhyme
To remind myself how
I tried so hard
In spite of the way you were mocking me
acting like i was part of your property
remembering all the times you fought with me
I'm surprised that it got so far

Things aren't the way they were before
you wouldn't even recognize me anymore
not that you knew me back then
but it all comes back to me
in the end
I kept everything inside and even thought i tried
It all fell apart
What it meant to me will eventually be
A memory of a time when I

Tried so hard
And got so far
But in the end
It doesn't even matter
I had to fall
To loose it all
But in the end
It doesn't even matter

I've put my trust in you
Pushed as far as I can go
For all this
There's only one thing you should know
I've put my trust in you
Pushed as far as I can go
For all this
There's only one thing you should know

I tried so hard
And got so far
But in the end
It doesn't even matter
I had to fall
To loose it all
But in the end
It doesn't even matter

Copyright: "In the End" - Linkin Park

Ich kann nicht mehr!!!

Ich kann nicht mehr und ich will auch nicht mehr!

Da ist irgendetwas in mir drin, was so furchtbar wehtut, dass ich nicht atmen kann, nicht denken kann, nichts fühlen kann, außer diesem Schmerz, von dem nicht ich weiß, woher kommt und was er bedeutet. Ich kann nicht mehr.

Ich kämpfe seit Jahren und ich habe keine Kraft mehr.

Ich will, dass das Borderline weggeht, ich will es nicht, es hat mich nicht gefragt, ob es mir recht ist, dass es da ist, es hat sich einfach Platz und Raum erschlichen und ist so mächtig, dass es mich zerstört. Ich will das nicht!!! Wieviel soll es noch zerstören, wieviel kann es überhaupt noch zerstören, ohne, dass es mich umbringt?
Ich bin 22 Jahre und habe das Gefühl, mein Leben ist vorbei - beschissen!!!

Jeder erwartet von mir zu kämpfen, keiner fragt nach, ob überhaupt die Kraft da ist, zu kämpfen! Sie ist nämlich nicht da - nicht mehr.

Ich will dieses Leben nicht, nicht so ein Leben, nicht so... Ich will leben und nicht bloß überleben, denn Überleben alleine hat keine Bedeutung.

Wieso kann ich nicht glücklich werden, einfach glücklich sein, mehr will ich nicht, ist das zuviel verlangt???

Tut sterben weh? Obwohl - mit Schmerzen hab ich kein Problem.

"Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!" - Welcher Trottel hat diesen Satz verbreitet??? Jeder, der das behauptet hat keine Ahnung vom Kämpfen, keine Ahnung, wie schwierig es ist, wie schlimm, wie zermübend und manchmal hoffnungslos...

Ich kann nicht mehr kämpfen!!!!