Montag, 20. Juni 2011
Mittwoch, 15. Juni 2011
Ich war lange nicht mehr hier, es ist einiges passiert.
Zuerst danke für die Kommentare, das berührt mich sehr!
Ich hab nach wie vor Borderline und manchmal ist das kaum zu ertragen, aber es geht mir besser:
Ich habe eine tolle Therapeutin, die mit mir umgehen kann
Ich habe eine Perspektive (ich mache derzeit die Matura (Abitur) nach
Ich habe einen Verlobten, den ich über alles liebe und den ich am 06.07.2013 heiraten werde!
es geht mir echt gut und das wünsche ich euch allen ebenfalls!
Alles, alles Liebe
Montag, 26. Juli 2010
Samstag, 23. Januar 2010
Eine Geschichte - verfasst von mir
Gerhard, mein Lebensgefährte und ich hatten wieder einmal Streit. Wie definiert man Streit normalerweise? Ich würde sagen eine Meinungsverschiedenheit, die sich etwas zuspitzt. Doch bei uns war das anders. Es war nicht, wie in typischen Familien. Bei uns hatte dieses Wort, Streit, eine ganz besondere Bedeutung. Dieses Vokabel war in dieser Beziehung gleichzusetzen mit Tränen, mit Wut, mit Trauer, mit Demütigung und mit Schlägen.
Mit Schlägen für mich!
Angefangen hat alles wunderschön, bis es eines Tages die Hölle auf Erden wurde.
Ich war noch sehr jung, als ich ihn kennen lernte und es war Liebe auf den ersten Blick.
Wie in jedem Märchen fing es an. Wir sahen uns, wir sprachen miteinander und wir verliebten uns, wir küssten uns, wir kamen uns näher und wir landeten irgendwann zusammen im Bett.
Nur dass dieses persönliche Märchen leider kein Happy End hatte. Es war als wären das Gute und das Böse in meiner Geschichte zu einer Person verschmolzen und diese Persönlichkeit war mein Lebensgefährte, mein Vertrauter, mein Freund. Ich würde ihn nicht als etwas Böses bezeichnen, denn das war er bei Gott nicht. Gerhard konnte zärtlich und mitfühlend sein, er konnte liebevoll und unterhaltsam sein. Leider konnte er auch gemein, beängstigend, demütigend und gewalttätig sein. Genau deswegen befand ich mich in einem inneren Konflikt. Ich liebte ihn für den Menschen, der er war, aber ich hasste ihn für die Dinge, die er mir antat.
Er hatte es geschafft, dass ich nur mehr ein Schatten meiner Selbst war, man konnte mich nicht mehr als das Individuum erkennen, das ich früher war. Und er war schuld. Er hat mir jedes Selbstgefühl genommen, meine ganze Stärke und meinen ganzen Stolz. Wenn ich im Nachhinein nachdenke gab es Anzeichen für diese eine Charakterschwäche, die ihn leider ausmachte, die Gewaltbereitschaft. Nur damals, als diese Hinweise bemerkbar waren, konnte oder vielleicht auch wollte ich sie nicht erkennen.
Er hat mein Leben zerstört, das werde ich ihm niemals verzeihen. Mit jeden Schlag, mit jeder Demütigung hat er ein bisschen von mir selbst vernichtet, hat er mir ein bisschen von meiner Persönlichkeit einfach weggenommen. Meine Freunde, jedenfalls die, die übrig geblieben waren haben mir in dieser Zeit immer gute Ratschläge gegeben. Ich konnte sie nur nicht befolgen. Ich hatte Verlustängste und aus diesem Grund, aus diesen Ängsten heraus nahm ich das alles monatelang in Kauf. Ich wollte gehen, wollte fliehen, aber irgendetwas in mir schaffte diesen Schritt in die Freiheit einfach nicht.
„Wenn du mich nicht wütend gemacht hättest, hätte ich keinen Grund gehabt dich zu schlagen, zu vergewaltigen und zu demütigen!“ „Welchen Grund kann es für so was Abscheuliches geben?“ fragte ich mich nächtelang unter Tränen. „Was habe ich nur falsch gemacht, was habe ich so schreckliches verbrochen, das ich es verdient haben soll?“
Nichts habe ich verbrochen, das weiß ich jetzt, nur leider ist es zu spät. Ich habe mich umgebracht, die Pulsadern einfach aufgeschnitten und nach ungefähr einer Viertelstunde war alles vorbei. Diese Hölle, diese Furcht, es gab sie nicht mehr, aber es gab auch kein Leben mehr, tot, mit 18 Jahren. Auf meinem Grabstein steht: „Warum? Es hat doch nie Anzeichen gegeben!“ „Hat es sie wirklich nicht gegeben?“ frage ich mich!
Vergewaltigung und Missbrauch
6 Jahre sind vergangen, weh tut es heute noch, als wäre es gestern gewesen. Ich glaube nicht, dass es jemals aufhören wird, weh zu tun!
Ich bin diesem Menschen nicht mehr böse - wirklich nicht!
Er kann es auch nicht mehr ungeschehen machen und ein "Tut mir Leid" kann ich nicht wirklich annehmen, denn davon kann ich mir nichts mehr kaufen!
Es fällt mir schwer über dieses Thema zu sprechen, auch zu schreiben.
Wer eine detaillierte Beschreibung vergessen will was genau, wie und wann passiert ist, der klickt bitte einfach weiter, denn das kann ich nicht und das will ich auch nicht im Internet veröffentlichen!
Ich glaube nicht, dass ich jemals vergessen kann, was mir damals angetan wurde ....
Anonyme Opfer
Nur ganz langsam fühlt sie sich wohl,
wenn er sie in die Arme nimmt,
denn ihr ständiger Begleiter ist diese Angst.
die sie hemmt.
Sie braucht ihn doch so sehr,
sie stößt ihn trotzdem weg.
wenn er einen Stein aus der Mauer bricht
zu ihrem Kerkerversteck.
Sie hat Angst vor Berührung,
Angst, sich anzuvertrauen.
Angst vor Enttäuschung,
vor Gewalt - gegen Frauen.
Sie duldet die Umarmung,
und bleibt dabei allein,
das Streicheln ist wie Feuer
brennt neue Narben ein.
Angst, davon zu reden, wie das damals
für sie war, denn Offenheit macht verletzbar,
ist Gefahr
Sie ist ein anonymes Opfer,
sie schweigt alles in sich rein.
Als anonymes Opfer hat sie große Angst.
ihren Schmerz ganz laut wegzuschreien.
Gefängnismauern wachsen mit jedem bösen Traum
und ersticken ihre Zärtlichkeit
im liebesleeren Raum.
Erinnerung zerfrißt die Seele und haßt den Leib,
und dann das Märchen von der Mitschuld,
ewig lockt das Weib.
Angst vor Zeigefingern,
vor Hinterrücks-Geschwätz,
vor der öffentlichen Meute,
die sensationsgeil - das Opfer hetzt.
Anonyme Opfer schweigen alles in sich rein.
Anonyme Opfer haben große Angst,
ihren Schmerz ganz laut wegzuschreien.
Manchmal ist es schwer, sich nicht zu schämen,
ein Mann zu sein.
Copyright: Pur
Samstag, 9. Januar 2010
ICH KANN NICHT MEHR
Ich hab kein Geld mehr (gibts wieder im Februar)
Psychisch gehts mir sehr schlecht.
Ich hab wieder nen Partner, der liegt grad krank in meinem Bett (Verkühlung) und tut so, als würde er st*rb*n und mein Exfreund versucht alles zu zerstören aus lauter Eifersucht und Wut!
Die Arbeit macht mich kaputt, es wird soviel verlangt und viel zu wenig dafür zurück gegeben!
Ich kann nicht mehr

